#5 Konzertierte Aktion

EL21 – für eine konzertierte Aktion zur Zukunftssicherung

Um die Zukunft der Emscher-Lippe-Region zu sichern, darf keine Zeit mehr verloren werden. Wirtschaftliche Institutionen, Verbände und Gewerkschaften, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Initiativen und Bevölkerung müssen zusammenstehen, um bundesweit auf die Probleme der Region aufmerksam zu machen. Ziel ist eine langfristige Förderung, um den Niedergang des nördlichen Ruhrgebiets aufzuhalten.

» Öffentliche Förderung in der Region konzentrieren.

Das Beispiel prosperierender Kommunen in den neuen Bundesländern oder der Stadt Bonn nach dem Verlust des Hauptstadtstatus zeigt, dass gezielte öffentliche Förderung die positive Entwicklung eines Standortes bewirken kann. Die Emscher-Lippe-Region braucht jetzt Solidarität und dringend öffentliche Mittel von Land, Bund und EU, um der Region mit einer Million Menschen eine neue Perspektive zu geben.

» Stärken stärken.

Die zusätzlichen Mittel sollen die Stärken der Region stärken – und zwar vor allem den Mittelstand in den chemieaffinen Bereichen der Kunststoff- und Oberflächentechnik, im Bereich Automotive sowie bei Metall, Elektro und Energieeffizienz.

» Die Ziel-II-Mittel (bzw. Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE) wieder für strukturschwache Kommunen nutzen.

Nordrhein-Westfalen erhält EU-Mittel zur regionalen Entwicklung strukturschwacher Regionen. Diese Mittel fließen zurzeit überwiegend den finanzstarken Kommunen in NRW zu, weil die zum Teil hochverschuldeten ärmeren Städte den erforderlichen Eigenanteil nicht mehr aufbringen können. Die Ziel-II-Mittel müssen künftig wieder ausschließlich strukturschwachen Kommunen wie der Emscher-Lippe-Region zur Verfügung gestellt werden.

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