#1 Industrieregion mit Zukunft

Leitlinie 1: Für Emscher-Lippe als Industrieregion mit Zukunft

Das nördliche Ruhrgebiet war mehr als ein Jahrhundert eine der wichtigsten Industrieregionen Deutschlands. Jetzt droht dieser Status verloren zu gehen.

» Industrie auf dem Rückzug
Die Emscher-Lippe-Region hat in den vergangenen 30 Jahren mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verloren. Der Anteil der Industriebeschäftigten liegt in der Region heute deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 23 %. Selbst das Münsterland und das Bergische Land haben die Emscher-Lippe-Region als Industriestandort überholt.

» Ende des Bergbaus.
Bis zum Jahr 2018 schließen die letzten beiden Bergwerke der Emscher-Lippe-Region (Auguste Victoria/Marl, Prosper Haniel/Bottrop). Rund 8.000 Arbeitsplätze gehen dann in der Region direkt verloren, weitere 10.000 sind allein im Kreis Recklinghausen bei Zulieferern und Auftragnehmern aus allen Branchen bedroht – vom Maschinenbauer bis zum Bäcker.

Damit die Emscher-Lippe-Region eine Zukunft hat, müssen dringend neue Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe entstehen. Sonst droht eine weitere De-Industrialisierung und die Verarmung der gesamten Region. Die Industrie ist die Basis für die Dienstleistungs- und Freizeitbranche. Ohne einen ausreichenden Bestand an Industriebetrieben kann die Emscher-Lippe-Region wirtschaftlich nicht überleben.

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